Der Sternenhimmel

Als Besitzer einer Speigelreflexkamera hat man auch die Möglichkeit, viele verschiedene Einstellungmodi vor zu nehmen. So auch, wie weit man die Blende beim belichten aufgehen soll, wie lange belichtet werden soll, wie lichtempfindlich der Sensor reagieren soll und noch vieles mehr.
Somit hat man die Möglichkeit einerseits sogar die Sonne und ihre Flecken fotografieren zu können, aber auch in der Nacht für den Menschen unsichtbare Dinge sichtbar zu machen.

Am Abend des 25. Februar 2012 war der Himmel Sternenkalr und es war eine gute Sicht, was mich dazu veranlasst hat, mich auch mit der “Astronomy Photography” zu beschäftigen.
Einerseits versteht man darunter durch Teleskope Planeten und Sterne zu Fotografieren, was zb das Hubble Weltraum Teleskop viel besser macht, oder auch Star Trials zu Fotografieren, was so viel bedeutet, wie die Sternenbahnen auf ein Foto zu bringen. Mit diesen Techniken möchte ich mich heute nicht beschäftigen.

Viel Interessanter ist, die Sterne ohne ihre Bahnen ab zu lichten.

Dies kann man nur schaffen, indem man die Lichtempfindlichkeit, den Iso Wert, ziemlich hoch auf 800 bis 1600 einstellt. Weiters ist es wichtig die Blende möglichst weit zu öffnen, was eine möglichst kleine Blendezahl bedeutet, und die Brennweite sollte optimalerweise zwischen 10 und 20mm liegen, da man hier in den Ultraweitwinkelbereich geht und somit einen besonders großen Blickwinkel hat. Wenn man all das bei der Kamera eingestellt hat, muss man nur noch die Belichtungszeit auf 15 bis 30 Sekunden einstellen, damit auch möglichst viel Licht auf den Bildsensor trifft. Jedoch sollte man auch beachten, dass die Sterne bei Belichtungszeiten über 20 Sekunden oftmals von hellen punkten zu kurzen Strichen werden können, was sich aufgrund der Erdrotation nicht verhindern lässt und zu hohe Iso – Werte verursachen ein stärkeres Bildrauschen, was die Fotos unbrauchbar werden lässt.
Hat man alles eingestellt und berücksichtigt kanns schon los gehen. Zuerst muss man den Autofokus abstellen, weil man bei Langzeitbelichtungen nur durch manuell scharf stellen scharfe Bilder bekommt, und dann kann man bei geeigneter Motivwahl “endlich” das Foto machen.

Hier habe ich zwei Beispiele, wie diese Fotos dann auschauen können, mit Iso 1600, Blende f3.5, 18mm, 20 Sekunden belichtet

 

Zum Abschluss möchte ich auch noch ein Video vom Besten Astronomy Photographer des Jahres 2011 vorstellen, der mich inspireirt hat, diese Technik zu probieren.

Nach oben