Die selbstgemachte Apokalypse 2012

Wie schon im 2009 erschienen Film “2012” von Roland Emmerich prophezeit, sollte in wenigen Wochen die Welt auf zerstörerische Weise untergehen. Jedoch habe ich mich dazu entschlossen diesen Behauptungen nachzugehen, weil ich auch im Jahr 2012 wieder Weihnachten mit meiner Familie feiern möchte und auch das Jahr 2013 wieder, wie wahrscheinlich jeder der das liest, glücklich beginnen will.
Jedoch erkennt man schnell, dass zu dieser Thematik im Allgemeinen große Unwissenheit und Unsicherheit herrscht, wodurch sich leicht Panik verbreiten lässt. Die Wirtschaftskrise, weltweite Proteste, Kriege, Naturkatastrophen, die Ölkrise und noch vieles mehr erfüllt die Medien und verseucht den Geist der Menschen. Negatives Denken und eine allgemeine negative Gesinnung macht sich dadurch breit. Aber ist das nötig? Sind diese Ängste berechtigt?

Für den, der mit Scheuklappen durchs Leben läuft und sich vom Kapitalismus sagen lässt was er zu tun hat, schon. Für jemanden der sich vor Neuem verschließt sind diese Ängste absolut berechtigt! Wie ich schon hier in meinem Blog oft gezeigt und erwähnt habe verändert sich ständig alles. Die Natur und somit auch unser Lebensraum ist einem ständigem Wandel unterworfen und somit auch wir selbst. Unsere Gesellschaft entwickelt sich weiter, die Evolution schreitet voran und neuere bessere Technologien werden entwickelt um die alten und für die Natur schädlichen ersetzen zu können. Das passiert jedoch nicht alles am 21. Dezember 2012, sondern erfordert einen langen Entwicklungsprozess, der schon vor vielen Jahren begonnen hat und noch viele weitere Jahre benötigen wird. Bestseller Autoren wie z.B. Erich von Däniken prophezeien einerseits die Rückkehr der Aliens, Wissenschaftler wie Dieter Broers sprechen im Allgemeinen von einem Evolutionssprung und einer Zeitenwende.

Ich habe absichtlich diese beiden Wissenschaftler erwähnt, weil deren Theorien als Kontrast zu Roland Emmerichs Film nicht unterschiedlicher sein könnten. Somit ist es kein Wunder, dass viele einfach nur verwirrt sind weil eben keiner genau weiß, was wirklich passieren wird.
Aufgrund dessen hat für mich diese Thematik schon vor längerer Zeit wieder ihren Reiz verloren und ich gab mich mit der Antwort zufrieden, das gar nichts passieren wird.

Und das ist auch die Wahrheit. Jede Aussage bietet einen gewissen Interpretationsfreiraum- keiner behauptet, dass er Recht hat und keiner kann widerlegen, dass eine andere Aussage falsch ist. Weil eben jede Aussage, als eine Interpretierte, ihre Richtigkeit hat.
Im Film 2012 wird die Zerstörung unserer Welt gezeigt. Es wird zwar nicht ganz so spektakulär ablaufen, aber wie schon erwähnt unterliegt alles einem ständigen Wandel und morgen wird die Welt nicht mehr so sein, wie sie heute ist. Alles verändert sich laufend und besonders in den kommenden Jahren wird sich voraussichtlich vieles stark verändern.

Erich von Däniken prophezeit die Ankunft der Aliens, bzw. die Rückkehr dieser. Interpretiert man seine Aussagen könnte man auch einfach meinen, es werden intelligentere Wesen auf unseren Planeten kommen und diesen eventuell besiedeln.

Diese Intelligenteren und besseren Wesen müssen jedoch von irgendwoher kommen. An dieser Stelle möchte ich Dieter Broers ins Spiel bringen, der den Evolutionssprung vorhersagt und ein Upgrade des Bewusstseins eines jeden prophezeit. Diese Theorie ist zwar übertrieben dargestellt, aber dennoch sehr naheliegend, da aufgrund der derzeitigen Situation ein Umdenken erforderlich ist. Wie alles auf der Welt passiert es langsam aber stetig und auch dieses Umdenken hat bereits begonnen. Wir müssen es nur noch akzeptieren und uns dazu bereit erklären den Schritt in eine Zukunft zu wagen, in der wir Menschen nicht mehr gegen, sondern mit der alles schaffenden und zerstörenden Macht in unserem Universum im Einklang stehen und uns Menschen nicht mehr als das Maß aller Dinge sehen.

Hier kommt die Aussage „Es wird gar nichts passieren“ ins Spiel. Auch diese hat ihre Richtigkeit, weil spezifisch am 21. Dezember 2012 nichts Besonderes passieren wird, außer, dass drei Tage später Weihnachten ist. Dieser vorhin schon angesprochene Entwicklungsprozess findet mittlerweile schon statt und dazu möchte ich den Dokumentarfilm “Zeit für Veränderung” von Daniel Pinchebeck vorstellen, der anhand aktueller Gegebenheiten und vergangener Entwicklungen eine eindeutige Richtung in die Zukunft zeigt und gute Aufklärungsarbeit zu diesem Thema leistet.

Ich wünsche euch viel Spaß beim schauen dieses interessanten Dokumentarfilmes.

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