How To – Berwerbungsbilder

Wie Bewerbungsbilder gemacht werden.

Man kennt das sicherlich nur zu gut, dass ein Kumpel mit dem Handy zu dir kommt und dich bittet, dass du ihm schnell mal ein Foto für seine Bewerbung machen sollst. Genauso sieht das Ergebnis dann auch aus und im Endeffekt reicht es dann für die meisten kleinen Nebenjobs.

Allerdings kommt danach oft die Frage, wie denn solche Bilder wirklich gut gemacht werden und auf was es dann ankommt, damit man passende Bilder für mehr als nur den kleinen Nebenjob hat. Denn um die gewünschte Wirkung zu erzielen, muss es schon ein wenig professioneller werden. Dennoch ist es schon mit einfachen Mitteln möglich, gute Ergebnisse erzielen.

Die Umsetzung ist allerdings einfacher als man annehmen würde.

 

Es gibt nur ein Hauptlicht von der Seite, hier kann entweder ein Reflektorschirm oder eine Softbox verwendet werden. Dann wird ein leichter Aufheller von der gegenüberliegenden Seite benötigt, wofür sich richtig eingesetzt ebenfalls der Reflektorschirm, die Softbox oder ein Durchlichtschirm eignen. Besonders wichtig ist ein Reflektor von unten, damit die Schatten unter dem Gesicht minimiert werden und das Model von allen Seiten gut ausgeleuchtet ist. Ein besonderer Trick für Standard Bewerbungsfotos ist ein heller Lichtspot auf der weißen Rückwand, wobei hier aufgepasst werden sollte, da sich für hellere Hauttypen in manchen Situationen eher dunklere Hintergründe eignen um weiterhin genügend Kontrast zu behalten. Das ist dann im Endeffekt eigentlich auch schon alles.

Man benötigt keine besondere Ausrüstung, da all dies mit relativ kleinem Budget realisierbar ist. Die Blitze von Yongnuo kosten ca 60€ Pro Stück, den Reflektor mit Halterung gibts auch schon um ca 50€ und ein Reflektorschirm kostet um die 20€. Alles zusammen mit Zubehör kommt auf rund 300€, allerdings ist man dann schon im Besitz einer kompletten Studioausrüstung, mit der sich so gut wie jede Idee umsetzen lässt. – Als kleiner Vergleich, ein professioneller Studioblitz kostet im billigsten Fall um die 500€.

Schnell wird klar, die technische Umsetzung ist sehr leicht. Allerdings was lässt nun diese Fotos vom Fotografen so besonders wirken, denn nur die entsprechende Ausrüstung macht noch lange keine guten Bilder!?

Die Antwort liegt hier nicht bei der Technik, sondern ist psychologischen Ursprungs. Denn mit einem guten Bewerbungsfoto will etwas Bestimmtes ausgedrückt werden. Es ist der erste Eindruck den der zukünftige Arbeitgeber vom Arbeitnehmer hat und dieser Eindruck sollte zeigen, dass dieser Bewerber diesen Job besser als die Anderen meistern wird. Somit sind der Ausdruck und die Stimmung des Fotos entscheidend!

 

 

Der Kumpel mit dem Handy macht vielleicht ein schönes Portrait, aber wo bleibt die Stimmung und die Ausstrahlung? Das ist eben genau das, was der Fotograf mit dem Model schaffen kann.

Es beginnt dabei, dass das Model aus seinem gewohnten Umfeld in ein fertig aufgebautes Studio kommt. Zuvor hat man sich extra schön gekleidet und dann beginnt die Nervosität, weswegen die Stimmung viel intensiver wird. Jeder hat bestimmte Erwartungen und Hoffnungen, strahlt dabei aber auch nach kurzem Fachgespräch das nötige Selbstbewusstsein aus und genau diese Stimmung gilt es in ein Bild zu bekommen. Man ist aufgeregt, enthusiastisch und fühlt sich selbstbewusst und siegessicher. Das ist genau die Stimmung, die ein Arbeitgeber von seinem zukünftigen Mitarbeiter haben möchte und dieses Gefühl auf den Bildern wird den Bewerber/die Bewerberin zum Erfolg führen.

 

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